Glückliche Gänse und ein paar glückliche Kühe

Letzter Bearbeitungsstand: 27.05.2019

Seit Jahren fahre ich fast täglich mit meinem Fahrrad an einer Rinderweide vorbei. Sie liegt inmitten einer Landschaft von herrlich grünen Nachbarweiden. Auf der Weide grasten anfangs zwei Rinder, die sich das hochgewachsene frische grüne Gras richtig schmecken ließen. Im Laufe der Jahre stellte sich immer mal wieder Nachwuchs ein. Aus zunächst zwei Tieren wurden vier, dann sieben und heute stehen neun Rinder auf der Weide.

Sie liegt noch immer in einer Landschaft herrlich grüner saftiger Wiesen, selbst ist sie jedoch braun geworden, weil die Tiere das Gras bis auf die Wurzeln kahl gefressen haben. Sehnsüchtig schauen die Rinder auf die benachbarten Weiden, die sie gerne einmal aufsuchen würden. Doch das geht nicht. Die umgebenden Ländereien sind eingezäunt. Sie gehören anderen Bauern.

Auf dem Grundstück des einen Landwirtes, ein Bio-Bauer, laufen Gänse umher. Sie wackeln durch das grüne Gras und gackern so, als ob sie sich viel zu erzählen hätten.

Jüngst griff ein Bulle ein Kälbchen an und verletzte es. Der Bio-Bauer auf dem Nachbargrundstück holte das Kalb auf seine Wiese, ließ es dort zwischen den Gänsen grasen. Zwei, nicht mehr. Dann informierte er den Eigentümer. Wie gern wären auch die anderen Rinder auf das Feld des Nachbarbauern gekommen und hätten es sich mit dem frischen grünen Gras gut gehen lassen. Doch das ließ der Nachbarbauer nicht zu. Im Gegenteil er blockierte den nachdrängenden Tieren den Zugang.

Irgendwann aber gab er seinem Herzen einen Stoß. Zwei junge Stiere aus der Rinderherde lässt er seitdem auf Dauer auf der Gänsewiese grasen. Der Bauer findet das nützlich. Die Tiere halten das Gras einigermaßen kurz und den Gänsen geht es besser. Früher schoss das Gras so sehr in die Höhe, dass der Bio-Bauer seine Gänse – und sie sich auch selbst – kaum noch finden konnten. Dann musste der „Feldherr“ sein Grundstück immer mal wieder mähen. Das entfällt heute, den jungen Bullen sei Dank.

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